IMCo Research

Die Motivation für Grundlagenforschung zum Thema Inventurdifferenz ist für IMCo niemals ein konkretes Produkt gewesen, vielmehr folgen wir dem Humboldt’schen Leitsatz:

"Wissen und Erkennen sind die Freude und die Berechtigung der Menschheit."

Das Thema Inventurdifferenzen lässt sich begreifen als Schnittstelle von Wirtschaftslehre, Soziologie und Psychologie.

Nur eine Analyse aller Variablen führt zu Erkenntnissen, die dem Kern des Problemfelds nahe kommen können und deshalb haben wir uns in Studien den Abläufen im im Einzelhandel von verschiedenen Seiten angenähert.

 

 

Komplementäre Perspektiven

So haben wir etwa in Deutschland erstmals Täterinterviews durchgeführt und dabei wertvolle Einblicke in Motivationsstruktur und das Tatverhalten von professionellen Dieben und Wiederholungstätern erhalten. Außerdem haben wir weltweit erstmals eine systematische Kategorisierung von über 2000 Tatverdächtigen in acht europäischen Ländern vorgenommen und dabei für die Entwicklung einer Systematik intensiv mit der deutschen Polizei zusammengearbeitet.

Auf soziologischer Ebene haben wir Kunden- und Täterverhalten untersucht, um mit Hilfe von Technologie oder Fachpersonal sicherer entscheiden zu können, welche verdächtigen Personen tatsächlich Diebe sind. Außerdem haben wir, statistisch fundiert und repräsentativ, Kunden befragt, um neue Erkenntnisse darüber zu gewinnen, welche Maßnahmen als störend empfunden werden und wann die Verkaufspräsentation Einfluss auf Kaufentscheidungen nimmt.

Als Privatunternehmen ist für IMCo die ökonomische Sicht auf die Dinge immer die nächste und die natürlichste. Es interessiert uns, wie man den Erfolg von Maßnahmen bewerten kann, welche Art von Marktforschung und Statistik die zuverlässigsten Voraussagen liefert und welchen Ertrag man jeweils erwarten kann.